Mit solidem regionalem Geschäftsmodell der Krise getrotzt
Volksbank Koblenz Mittelrhein eG geht gestärkt aus Finanzkrise hervor
Die Ausrichtung der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG auf Regionalität, Kundennähe, Vertrauenswürdigkeit, Stabilität und Unabhängigkeit hat sich in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise besonders bewährt.
„Unsere Volksbank und der genossenschaftliche Finanzverbund insgesamt konnten sich positiv vom Erscheinungsbild einer in beträchtlichem Maße in Mitleidenschaft gezogenen Bankenbranche abheben“, hob Theodor Winkelmann, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaftsbank, anlässlich der Bilanzpressekonferenz für das Jahr 2009 hervor. „So hat sich unsere Bankengruppe bisher aus eigener Kraft behauptet und den Ruf nach staatlicher Stützung vermeiden können. Das gilt selbstverständlich auch für unsere Bank“. Während in weiten Teilen der Finanzindustrie ein langfristiges, nachhaltiges Umdenken und dementsprechend verändertes Handeln geboten sei, konnte die Volksbank Koblenz Mittelrhein als regionales, tief und solide in die Region verwurzeltes Unternehmen, seine Marktposition festigen. „Mit einem Geschäftsmodell, wie es unsere Volksbank seit über 100 Jahren betreibt, hätte es keine Bankenkrise gegeben“, so Winkelmann. „Leider mussten wir es vereinzelt erleben, dass die Akteure in der Kreditwirtschaft von vielen Bürgern oftmals in Sippenhaft genommen werden und den Finanzinstituten pauschal die Vertrauenswürdigkeit entzogen wird. Zu unrecht! Uns geht es nicht um den kurzfristigen Deal. Wir pflegen seit Jahren eine von gegenseitigem Respekt geprägte partnerschaftliche langfristige Geschäftsbeziehung. Im Jahr 2009 konnten wir in besonderem Maße davon profitieren. Wohlstand und Wohlergehen der Menschen in Koblenz und in der Mittelrheinregion liegen uns besonders am Herzen“, unterstrich Winkelmann.
Bilanzsumme – Kundeneinlagen - Kundenforderungen
Die Gesamtleistung der Bank drückt sich in der um knapp 10 Mio. € auf 629 Mio. € gestiegenen Bilanzsumme nur unzureichend aus. Ein traditionell starkes Vermittlungsgeschäft mit den Partnern im genossenschaftlichen Finanzverbund, sowohl auf der Finanzierungs- als auch auf der Anlageseite, war in 2009 wiederum Träger der positiven Geschäftsentwicklung. Insgesamt werden 878 Mio. € an Kundengeldern betreut, davon 497 Mio. € auf der Passivseite der Bilanz. Bei letzteren war ein bemerkenswerter Trend zu wertstabilen Spareinlagen zu verzeichnen, die eine Renaissance erlebten. Insgesamt stand der Sicherheitsgedanke sowie eine hohe Quote an liquiden Geldern bei den Kunden nach dem Disaster an den Finanzmärkten im Vordergrund. Bei den Wertpapier- und Fondsanlagen war die Nachfrage nach zum Fälligkeitstermin garantierten Geldanlagen groß. Die Kompetenz in der ganzheitlichen Kundenbetreuung und -beratung, ergänzt durch das erforderliche Spezialistenwissen, habe sich auch im vergangenen Jahr sehr bewährt.
Die bilanziellen Kundenforderungen blieben mit 332 Mio. € praktisch unverändert. Einem beachtlichen Volumen an neuen Kreditzusagen (65 Mio. €) standen hohe Tilgungsleistungen bzw. noch nicht ausgezahlte Mittel gegenüber. Insgesamt werden 526 Mio. € Kundenkreditvolumen betreut, eine Steigerung um 10 Mio. €. Entgegen dem allgemeinen Trend kann man bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein nicht von einer Kreditklemme sprechen. Alle vertretbaren Kreditanträge wurden bewilligt, so dass von einer guten Versorgung der heimischen Wirtschaft, des Mittelstandes und der Privatkunden gesprochen werden kann. „Wir haben sogar die eine oder andere Kreditklemme bei Firmenkunden verhindert, die dadurch entstand, dass frühere Finanzierungspartner ausgefallen sind“, so Theodor Winkelmann. Die hohe Kompetenz und Qualität im Immobilienfinanzierungsgeschäft, welches in 2009 mit rund 600 Zusagen in einem Gesamtvolumen von 47 Mio. € wiederum eine beachtliche Größe erreichte, wurde durch die erneute Zertifizierung durch den TÜV Saarland bestätigt.
Ertragslage
Der vorläufige Jahresüberschuss wuchs auf rund 1,6 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €). Getragen wurde diese Ergebnisverbesserung von einem gestiegenen Zinsüberschuss und einem vergleichsweise hohen Provisionsergebnis bei leicht gestiegenen Kosten. Den 21.780 Mitgliedern soll eine Dividende in Höhe von 4 % ausgeschüttet werden.
Wettbewerb
Kritisch angemerkt wird, dass sich die Volksbank wieder einem bemerkenswerten Konditionswettbewerb am Koblenzer Platze ausgesetzt sieht; nicht zuletzt durch Bankengruppen, die durch Milliardenbeträge staatlich gestützt wurden, um sich am Markt zu behaupten. „Das ist Wettbewerbsverzerrung“, bemerkt Vorstandsmitglied Walter Müller. Deutliche Zweifel hat der Vorstand bei den gesetzlichen Neuregelungen zur Anlagenberatung. „Unser Haus bietet bereits seit jeher qualitativ hochwertige und kundenorientierte Beratung an. Denn es ist elementarer Teil des genossenschaftlichen Geschäftsmodells, unsere Mitglieder zu fördern und unsere Kunden gut zu beraten“, erläutert der Vorstand. Viele der gesetzlichen Regelungen zum Verbraucherschutz wären überflüssig, wenn sich alle Finanzdienstleister gegenüber Verbrauchern und Marktpartnern fair verhalten würden.
Förderbilanz
Vorstand Walter Müller hob die Förderleistungen der Genossenschaftsbank hervor. Für Mitglieder, Kunden aber auch die Menschen in der Region konnte die Bank im vergangenen Jahr einen bedeutenden Beitrag zur Arbeitsplatzschaffung und -sicherung, zur Versorgung mit Finanzierungsmitteln für die regionale Wirtschaft und privaten Haushalte aber auch als Steuerzahler leisten. Für die Pflege des heimischen Brauchtums, die Unterstützung von bürgerschaftlichem Engagement sowie die Förderung von Kunst, Kultur, Sport und Bildungseinrichtungen wurden 120.000 € zur Verfügung gestellt.
Ausblick
Für das Jahr 2010 erwartet die Volksbank weiterhin eine positive Aufwärtsentwicklung sowohl im Einlagenbereich als auch im Kreditgeschäft, da sich das wirtschaftliche Umfeld gegenüber 2009 doch deutlich aufhellt. Auch bei seinen mittelständischen Kunden sieht der Vorstand eine stabilere Entwicklung, die sich letztlich auch erfreulich in der Bankbilanz niederschlagen dürfte. Zudem sollten von der Zinsfront, bei einem weiterhin sehr niedrigen Niveau, keine wesentlichen Störungen ausgehen.
Die Ausrichtung der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG auf Regionalität, Kundennähe, Vertrauenswürdigkeit, Stabilität und Unabhängigkeit hat sich in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise besonders bewährt.
„Unsere Volksbank und der genossenschaftliche Finanzverbund insgesamt konnten sich positiv vom Erscheinungsbild einer in beträchtlichem Maße in Mitleidenschaft gezogenen Bankenbranche abheben“, hob Theodor Winkelmann, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaftsbank, anlässlich der Bilanzpressekonferenz für das Jahr 2009 hervor. „So hat sich unsere Bankengruppe bisher aus eigener Kraft behauptet und den Ruf nach staatlicher Stützung vermeiden können. Das gilt selbstverständlich auch für unsere Bank“. Während in weiten Teilen der Finanzindustrie ein langfristiges, nachhaltiges Umdenken und dementsprechend verändertes Handeln geboten sei, konnte die Volksbank Koblenz Mittelrhein als regionales, tief und solide in die Region verwurzeltes Unternehmen, seine Marktposition festigen. „Mit einem Geschäftsmodell, wie es unsere Volksbank seit über 100 Jahren betreibt, hätte es keine Bankenkrise gegeben“, so Winkelmann. „Leider mussten wir es vereinzelt erleben, dass die Akteure in der Kreditwirtschaft von vielen Bürgern oftmals in Sippenhaft genommen werden und den Finanzinstituten pauschal die Vertrauenswürdigkeit entzogen wird. Zu unrecht! Uns geht es nicht um den kurzfristigen Deal. Wir pflegen seit Jahren eine von gegenseitigem Respekt geprägte partnerschaftliche langfristige Geschäftsbeziehung. Im Jahr 2009 konnten wir in besonderem Maße davon profitieren. Wohlstand und Wohlergehen der Menschen in Koblenz und in der Mittelrheinregion liegen uns besonders am Herzen“, unterstrich Winkelmann.
Bilanzsumme – Kundeneinlagen - Kundenforderungen
Die Gesamtleistung der Bank drückt sich in der um knapp 10 Mio. € auf 629 Mio. € gestiegenen Bilanzsumme nur unzureichend aus. Ein traditionell starkes Vermittlungsgeschäft mit den Partnern im genossenschaftlichen Finanzverbund, sowohl auf der Finanzierungs- als auch auf der Anlageseite, war in 2009 wiederum Träger der positiven Geschäftsentwicklung. Insgesamt werden 878 Mio. € an Kundengeldern betreut, davon 497 Mio. € auf der Passivseite der Bilanz. Bei letzteren war ein bemerkenswerter Trend zu wertstabilen Spareinlagen zu verzeichnen, die eine Renaissance erlebten. Insgesamt stand der Sicherheitsgedanke sowie eine hohe Quote an liquiden Geldern bei den Kunden nach dem Disaster an den Finanzmärkten im Vordergrund. Bei den Wertpapier- und Fondsanlagen war die Nachfrage nach zum Fälligkeitstermin garantierten Geldanlagen groß. Die Kompetenz in der ganzheitlichen Kundenbetreuung und -beratung, ergänzt durch das erforderliche Spezialistenwissen, habe sich auch im vergangenen Jahr sehr bewährt.
Die bilanziellen Kundenforderungen blieben mit 332 Mio. € praktisch unverändert. Einem beachtlichen Volumen an neuen Kreditzusagen (65 Mio. €) standen hohe Tilgungsleistungen bzw. noch nicht ausgezahlte Mittel gegenüber. Insgesamt werden 526 Mio. € Kundenkreditvolumen betreut, eine Steigerung um 10 Mio. €. Entgegen dem allgemeinen Trend kann man bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein nicht von einer Kreditklemme sprechen. Alle vertretbaren Kreditanträge wurden bewilligt, so dass von einer guten Versorgung der heimischen Wirtschaft, des Mittelstandes und der Privatkunden gesprochen werden kann. „Wir haben sogar die eine oder andere Kreditklemme bei Firmenkunden verhindert, die dadurch entstand, dass frühere Finanzierungspartner ausgefallen sind“, so Theodor Winkelmann. Die hohe Kompetenz und Qualität im Immobilienfinanzierungsgeschäft, welches in 2009 mit rund 600 Zusagen in einem Gesamtvolumen von 47 Mio. € wiederum eine beachtliche Größe erreichte, wurde durch die erneute Zertifizierung durch den TÜV Saarland bestätigt.
Ertragslage
Der vorläufige Jahresüberschuss wuchs auf rund 1,6 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €). Getragen wurde diese Ergebnisverbesserung von einem gestiegenen Zinsüberschuss und einem vergleichsweise hohen Provisionsergebnis bei leicht gestiegenen Kosten. Den 21.780 Mitgliedern soll eine Dividende in Höhe von 4 % ausgeschüttet werden.
Wettbewerb
Kritisch angemerkt wird, dass sich die Volksbank wieder einem bemerkenswerten Konditionswettbewerb am Koblenzer Platze ausgesetzt sieht; nicht zuletzt durch Bankengruppen, die durch Milliardenbeträge staatlich gestützt wurden, um sich am Markt zu behaupten. „Das ist Wettbewerbsverzerrung“, bemerkt Vorstandsmitglied Walter Müller. Deutliche Zweifel hat der Vorstand bei den gesetzlichen Neuregelungen zur Anlagenberatung. „Unser Haus bietet bereits seit jeher qualitativ hochwertige und kundenorientierte Beratung an. Denn es ist elementarer Teil des genossenschaftlichen Geschäftsmodells, unsere Mitglieder zu fördern und unsere Kunden gut zu beraten“, erläutert der Vorstand. Viele der gesetzlichen Regelungen zum Verbraucherschutz wären überflüssig, wenn sich alle Finanzdienstleister gegenüber Verbrauchern und Marktpartnern fair verhalten würden.
Förderbilanz
Vorstand Walter Müller hob die Förderleistungen der Genossenschaftsbank hervor. Für Mitglieder, Kunden aber auch die Menschen in der Region konnte die Bank im vergangenen Jahr einen bedeutenden Beitrag zur Arbeitsplatzschaffung und -sicherung, zur Versorgung mit Finanzierungsmitteln für die regionale Wirtschaft und privaten Haushalte aber auch als Steuerzahler leisten. Für die Pflege des heimischen Brauchtums, die Unterstützung von bürgerschaftlichem Engagement sowie die Förderung von Kunst, Kultur, Sport und Bildungseinrichtungen wurden 120.000 € zur Verfügung gestellt.
Ausblick
Für das Jahr 2010 erwartet die Volksbank weiterhin eine positive Aufwärtsentwicklung sowohl im Einlagenbereich als auch im Kreditgeschäft, da sich das wirtschaftliche Umfeld gegenüber 2009 doch deutlich aufhellt. Auch bei seinen mittelständischen Kunden sieht der Vorstand eine stabilere Entwicklung, die sich letztlich auch erfreulich in der Bankbilanz niederschlagen dürfte. Zudem sollten von der Zinsfront, bei einem weiterhin sehr niedrigen Niveau, keine wesentlichen Störungen ausgehen.

