Studie: Besser Kaufen als Mieten

Laut einer Studie haben Eigentümer im Ruhestand mehr Geld zur freien Verfügung als Mieter

Die rechtzeitige Investition in Wohneigentum macht sich im Alter besonders bezahlt, denn das Statistische Bundesamt legt den Mietwert des selbst genutzten Wohneigentums mit 530 Euro im Monat fest, das durchschnittliche Monatseinkommen im Ruhestand mit 2.030 Euro. So könnte man sagen, dient der Mietwert als „zweite Rente“, die zum monatlichen Einkommen hinzukommt.

Soviel zahlen Mieter an ihren Vermieter

Mieter-Haushalte hingegen haben ein Einkommen von nur 1.490 Euro netto, wovon die Miete noch zu bezahlen ist. Kathrin Mühe, Schwäbisch Hall-Expertin, erklärt dies so: „Langfristig sinken bei Eigentümern die Kosten fürs Wohnen auf acht Prozent des Haushaltsbudgets. Bei Mietern machen sie dagegen 30 Prozent aus.“

Übrigens: Der richtige Zeitpunkt für Immobilienkäufe ist laut einer von Schwäbisch Hall in Auftrag gegebenen Studie genau jetzt: Denn die Hypothekenzinsen sind auf einem historischen Tiefstand. So zahlt man beispielsweise bei einem Darlehen von 100.000 Euro 4,3 Prozent jährlichen Effektivzins, das entspricht Zinskosten von monatlich durchschnittlich 352 Euro. Zum Vergleich: 1994 lag die monatliche Zinsbelastung noch bei 651 Euro.

Wohnkosten im direkten Vergleich

Expertentipp:

Timo Hoffmann, Baufinanzierungsspezialist

"Klären Sie schon vor der Finanzierung, welche laufenden Kosten nach dem Einzug monatlich zusätzlich anfallen."

 

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