Wo ist der Euro in den Ferien am meisten wert?

Die Volksbank Koblenz Mittelrhein informiert

(Koblenz, 23.07.2014) In Rheinland-Pfalz stehen die Ferien vor der Tür. Viele Menschen freuen sich schon lange auf eine Auslandsreise. Die Volksbank Koblenz Mittelrhein zeigt, wo der deutsche Urlauber den besten Gegenwert für einen Euro bekommt.

Betrachtet man den Wechselkurs zum Dollar, ist die Antwort einfach. Der Euro ist in den vergangenen zwölf Monaten gegenüber diesem um bis zu 10 US-Cent auf nahezu 1,40 Dollar gestiegen.


Diese Wechselkursveränderungen sagen jedoch wenig über die Kaufkraftverhältnisse aus. Wirtschaftsforscher greifen deswegen auf der Suche nach einem weltweit einheitlichen, über die Jahrzehnte unveränderten und damit vergleichbaren Produkt auf das Frikadellenbrötchen einer amerikanischen Schnellrestaurantkette zurück: So entstand der Big-Mac-Index. Dieser besagt, dass man zum Preis von einem Big Mac in Deutschland gleich drei in Indien, zwei in Ägypten und eineinhalb in Polen bekommt. Doch der Urlaub besteht nicht nur aus Big Macs. Für einen exakten Preisvergleich fehlt leider ein in allen Ländern einheitlicher Korb aus Waren und Dienstleistungen.


Mit einigen Kniffen errechnen die Ökonomen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) dennoch regelmäßig Kaufkraftparitäten und kommen zu dem Ergebnis, dass wir auf einem Preisniveau mit Japan, Italien und Kanada liegen. Geringfügig teurer kommt der Urlaub in Österreich, Frankreich und Belgien. In Dänemark, Norwegen und der Schweiz kosten vergleichbare Waren und Dienstleistungen sogar bis zu 50 Prozent mehr. In Polen, Ungarn und der Türkei erhalten Urlauber dagegen bis zu 40 Prozent mehr für ihren Euro. Und wer die krisengeplagten Griechen besuchen will, wird mit einem Preisvorteil von immerhin zwölf Prozent belohnt. Damit ist Urlaub in Griechenland derzeit so günstig wie in den USA.

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