Kundeneinlagen bei Genossenschaftsbanken weiterhin vollumfänglich geschützt

(Koblenz, 07.05.2015) Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) hat jetzt in seiner Mitgliederversammlung einstimmig die Anpassung der BVR-Sicherungseinrichtung an die neuen EU-Vorgaben zum Einlagenschutz beschlossen. Darauf weist die Volksbank Koblenz Mittelrhein hin.

Genossenschaftsbanken praktizieren bereits seit über 80 Jahren einen eigenen Institutsschutz. Jetzt wird dieser unter den neuen europäischen Vorgaben konsequent fortgeführt.
„Unsere Kunden können auf unseren soliden und vollumfänglichen Einlagenschutz weiterhin vertrauen“, so Walter Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank Koblenz Mittelrhein.

Hintergrund ist die neue EU-Richtlinie zur Harmonisierung von Einlagensicherungssystemen, die bis 3. Juli 2015 in nationales Recht umgesetzt sein soll. Um der EU-Richtlinie zu entsprechen, wird neben der bestehenden (freiwilligen) BVR-Sicherungseinrichtung mit ihrem Institutsschutz eine separate Gesellschaft als hundertprozentige Tochter des BVR namens "BVR-Institutssicherung GmbH" gegründet, die den gesetzlichen Einlagenschutz bis 100.000 Euro gewährleistet, aber zugleich den Institutsschutz für die Banken der genossenschaftlichen FinanzGruppe bereitstellt.

Von der BVR-Sicherungseinrichtung in vollem Umfang geschützt sind Spareinlagen, Sparbücher, Sparbriefe, Termineinlagen, Festgelder und Sichteinlagen auf Girokonten von Privatpersonen und Unternehmen. Hauseigene Inhaberschuldverschreibungen der Genossenschaftsbanken fallen ebenfalls in den Schutzbereich der Sicherungseinrichtung. Seit Bestehen der BVR-Sicherungseinrichtung hat es noch nie eine Insolvenz einer angeschlossenen Bank gegeben, noch nie mussten Einleger entschädigt werden.

Pressekontakt