„Keiner darf verloren gehen“

Lernpaten der KoblenzerBürgerStiftung schenken Kindern Zeit und Zuspruch

(Koblenz, 18.05.2015) „Keiner darf verloren gehen“ lautet das Motto des Lernpatenprojekts der KoblenzerBürgerStiftung, in der sich die Volksbank Koblenz Mittelrhein engagiert. „Neben unserer Ehrenamtsagentur und vielen kleineren Förderprojekten sind die Lernpaten unser Leuchtturmprojekt“, erklären der Vorstandsvorsitzende Rainer Linnig und die Geschäftsführerin Kathleen Benekenstein von der Bürgerstiftung: „Die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen ist uns ein besonders Anliegen. Nicht alle haben die gleichen Chancen im Leben.“

Genau dort setzen die Lernpaten an. Die Grundschüler, die von ihnen betreut werden, haben alle eins gemeinsam: Sie benötigen eine besondere Förderung. Dabei geht es nicht vorrangig um Nachhilfe in einem Unterrichtsfach, sondern sie erhalten durch den Lernpaten einen verlässlichen Ansprechpartner, der ihnen Zeit, Geduld und Zuspruch entgegenbringt. Es gilt, durch die Zuwendung das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken und ihr Sozialverhalten zu verbessern. Dabei sind der Kreativität und den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt: gemeinsame Buchlektüre, Basteln, Spiele aller Art, Gespräche und kleine Ausflüge. Mindestens einmal pro Woche für etwa zwei Stunden nimmt sich der Lernpate Zeit für sein Kind.

„Natürlich unterstützen wir die Lernpaten, die mit großem Engagement und hoher Motivation diese Aufgaben übernehmen“, sagen Benekenstein und Linnig. Vor der Patenschaft werden die Ehrenamtlichen durch Mentoren etwa 30 Stunden geschult. Hier geht es um die psychologische Welt der Kinder, die Grundsätze der Pädagogik und um die ergänzende Rolle des Lernpaten zu Elternhaus und Schule. Nach dieser Schulung treffen sich die Paten regelmäßig mit ihrem Mentor, um Erlebtes mit den anderen zu teilen, Probleme anzusprechen und Konflikte zu lösen. Mit Erfolg: In nur knapp vier Jahren sind bereits 60 Paten ehrenamtlich in 22 von 25 Koblenzer Grundschulen im Einsatz sind. Im nächsten Schuljahr sollen auch die drei noch fehlenden Grundschulen hinzukommen.

Quelle: GB - Genossenschaftsblatt für Rheinland und Westfalen, Ausgabe 2/2015

Foto: ©KoblenzerBürgerStiftung - In Mainz lobte Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz (2. v. links), die Arbeit der Lernpaten der KoblenzerBürgerStiftung.
Walter Müller - Vorstandsmitglied der Volksbank Koblenz Mittelrhein

„Die KoblenzerBürgerStiftung engagiert sich gemeinnützig und nachhaltig für unsere Stadt und ihre Bürger. Sie ruft dazu auf, mehr Mitverantwortung für die Gestaltung und Förderung unserer Heimatstadt zu übernehmen. Sie denkt zukunftsorientiert, handelt sozial, transparent und unabhängig. Das passt zu uns als regional verwurzelter Genossenschaftsbank. Genau diese Werte leben auch wir. Deshalb sind wir seit Anfang an aktiver Teil der Bürgerstiftung und gehören zu den Gründungsstiftern. Vorstand und Mitarbeiter der Volksbank Koblenz Mittelrhein arbeiten ehrenamtlich im Vorstand, im Stiftungsrat und im Fachausschuss Kommunikation der Bürgerstiftung mit.

Aber: Die beste Idee lässt sich nicht umsetzen, wenn das nötige Geld fehlt. Stiftung heißt nicht nur, Ideen und Zeit zu stiften, sondern auch, aus Kapital Unterstützung für Projekte zu finanzieren. Die Volksbank Koblenz Mittelrhein fördert die Bürgerstiftung regelmäßig durch Geld- und Sachspenden. Und wir stellen unsere Räume für Schulungen zur Verfügung und bewirten unsere Gäste.“

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