Neues sicheres Online-Bezahlverfahren direkt von den Banken

paydirekt soll Ende des Jahres starten

(Koblenz, 24.08.2015) Sicher, einfach und direkt mit dem eigenen Girokonto im Internet bezahlen, dafür steht zukünftig das neue Online-Bezahlverfahren paydirekt. Genossenschaftsbanken, Sparkassen und die Groß- und Privatbanken in Deutschland entwickeln paydirekt gemeinsam. Noch in diesem Jahr sollen die Bankkunden beim Einkauf im Internet das neue Verfahren anklicken können.

Über „paydirekt“ werden die Bankkunden ihre Netzeinkäufe sicher und einfach vom Online-Girokonto bezahlen können. Da diese völlig neue Lösung direkt mit dem Girokonto verknüpft ist, bleiben die Kontodaten des Kunden bei seiner Bank, sie gelangen nicht zum Händler oder an andere Zwischenstationen.

Die Server und die Datenströme laufen ausschließlich in Deutschland. Datenschutz wird groß geschrieben, die Warenkorb-Daten der Kunden werden nicht verkauft.

Paydirekt macht das Zahlen im Internet vertrauenswürdiger und transparenter als bestehende Bezahlverfahren. Insgesamt wird paydirekt durch die einfache, bequeme und sichere Abwicklung dafür sorgen, dass Online-Bezahlen auch für Kunden interessant wird, die bisher aus Sorge um ihre Datensicherheit zurückhaltend waren.

Derzeit finden umfangreiche Tests statt, so dass paydirekt voraussichtlich zum Vorweihnachtsgeschäft zur Verfügung steht.

10 Antworten auf die wichtigsten Fragen zu paydirekt

10 Antworten auf die wichtigsten Fragen zu paydirekt von Werner Birkenheier, Prokurist der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG.

1. Frage: Online-Bezahlen ist mir zu unsicher. Warum soll ich jetzt paydirekt nutzen?

Birkenheier: paydirekt gibt ein gutes und sicheres Gefühl beim Online-Bezahlen, weil es das eigene Girokonto im Hintergrund nutzt – von der Bank in bewährter Form abgesichert. So sind Sicherheit, Datenschutz und Transparenz der Bezahlvorgänge garantiert durch deutsche Normen und Regularien.

2. Frage: Welche Garantien bietet paydirekt beim Online-Bezahlen?

Birkenheier: Käuferschutz und Händlergarantie sind die Basis für paydirekt. Falls die Ware nicht geliefert wird, kann der Käufer die Zahlung über seine Bank zurückfordern. Aber auch der Händler hat die Gewissheit, dass beim Kunden genug Geld auf dem Konto ist, sonst wird die Zahlung gar nicht erst ausgelöst.

3. Frage: Wer hat Zugriff auf meine Daten?

Birkenheier: paydirekt verkauft nicht die Warenkorb-Daten der Kunden. Gleichzeitig bleiben die Kontodaten der Kunden bei ihrer Bank, sie werden nicht an den Händler weitergegeben. Und das Bezahlsystem nimmt keine außereuropäischen Umwege im Zahlungsverkehr. Die Server und die Datenströme laufen ausschließlich in Deutschland (Made in Germany).

4. Frage: Welche Voraussetzungen brauche ich für paydirekt?

Birkenheier: Alle Kunden, die ein Bankkonto haben, können sich für paydirekt registrieren. Voraussetzung ist die Teilnahme am Online-Banking. Denn das Konto muss onlinefähig sein.

5. Frage: Wo kann ich mich für paydirekt anmelden?

Birkenheier: Die Registrierung erfolgt einmalig im Online Banking bei der kontoführenden Bank.

6. Frage: Wie funktioniert paydirekt beim Einkaufen?

Birkenheier: Nach der Produktauswahl muss der Kunde nur seinen selbst vergebenen Benutzernamen und ein Kennwort eingeben. Damit wird der Kauf bestätigt. Das Geld geht direkt vom Girokonto ab.

7. Frage: Bei welchen Internet-Shops kann ich bezahlen?

Birkenheier: Unmittelbar nach dem Start werden zuerst große Internet-Händler paydirekt als Bezahlfunktion anbieten. Wir gehen davon aus, dass schon sehr schnell weitere, auch kleinere Händlergruppen die Bezahlfunktion übernehmen werden.

8. Frage: Wer steht hinter paydirekt?

Birkenheier: Genossenschaftsbanken, Sparkassen und Groß- und Privatbanken in Deutschland.

9. Frage: Wann kommt paydirekt?

Birkenheier: Voraussichtlich geht paydirekt zum Vorweihnachtsgeschäft 2015 an den Start.

10. Frage: Was kostet es?

Birkenheier: Für die Kunden der beteiligten Banken ist die Nutzung kostenfrei.

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