Weltspartag: Sparen bleibt wichtig - trotz Niedrigzins

(Koblenz, 26.10.2016) Am 28. Oktober jährt sich der Weltspartag zum 92. Mal. Für die Volksbank Koblenz Mittelrhein ist dieser Tag traditionell Anlass, an die hohe Bedeutung des Sparens zu erinnern. „Sparen ist über alle Altersklassen und Einkommensgrenzen hinweg nach wie vor von essentieller Bedeutung – daran ändert auch der von der Europäischen Zentralbank (EZB) verordnete Niedrigzins nichts“, erklären die beiden Vorstandsmitglieder Stephan Breser und Walter Müller.

„Die bundesweiten Zahlen zum Sparverhalten zeigen, dass die Bundesbürger trotz Niedrigzinsniveau das Sparen weiterhin ernst nehmen und langen Atem beweisen“, so Müller weiter. Einer Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zufolge lag die Sparquote, also das Verhältnis von Erspartem zum verfügbaren Einkommen, im ersten Halbjahr dieses Jahres saisonbereinigt bei 9,7 Prozent. Sie lag damit nur geringfügig unter ihrem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Auch zeigt die alljährliche Umfrage des BVR zum Sparverhalten der Bundesbürger, dass deren Sparanstrengungen aktuell ähnlich hoch ausfallen wie 2015.

Ersparnisse spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung zukünftiger finanzieller Herausforderungen. Die Sparmotive reichen dabei von Sparen für größere Anschaffungen über unvorhergesehene Ausgaben bis hin zur privaten Altersvorsorge. Die private Altersvorsorge wiederum ist in den vergangenen Jahren angesichts des rückläufigen Versorgungsniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung wichtiger geworden. „Die private Altersvorsorge ist ein wichtiger Baustein zur Schließung der Rentenlücke“, betont Breser. Allerdings erschwere das von der Europäischen Zentralbank verursachte niedrige Zinsniveau es den Bürgern, ausreichend für das Alter vorzusorgen. „Wir als Volksbank Koblenz Mittelrhein empfehlen unseren Kunden, sich persönlich in einer unserer Geschäftsstellen beraten zu lassen. Denn ein Patentrezept für alle gibt es nie, es kommt auf die individuell maßgeschneiderte Finanzlösung an“, so Breser und Müller.

Sparquote der Deutschen (Quelle: BVR)

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