Gesundes Wachstum bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG

Bilanz-Pressekonferenz

• Bilanzsumme erneut gesteigert
• Beratungsqualität wiederholt ausgezeichnet
• Die Zukunft wird „perso-digital“

(Koblenz, 07.03.2018) 2017 war für die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG wiederholt ein
ausgesprochen erfolgreiches Jahr. Die Vorstände Stephan Breser und Walter Müller präsentierten heute die ersten Ergebnisse. Die Bilanzsumme stieg erneut um 44 Mio. Euro auf 745 Mio. Euro. Das betreute Kundenvolumen, also die Summe aller betreuten Kredite und Geldanlagen, wuchs um 83 Mio. Euro auf 1.753 Mio. Euro.

Für die Beratungsqualität wurde die Volksbank Koblenz Mittelrhein auch im vergangenen Jahr
wieder ausgezeichnet, unter anderem mit dem TÜV-Siegel für die Baufinanzierung und beim
CityContest in Neuwied. Der erneute 1. Platz beim Koblenzer Kundenspiegel ist das Ergebnis der Leistungsbewertung durch „echte“ Kunden und Mitglieder.

„Diese Auszeichnungen machen uns stolz und sind uns Ansporn, auch weiterhin beste
Beratungsqualität zu leisten und unseren Mitgliedern und Kunden optimale Lösungen für ihre
individuellen Bedürfnisse anzubieten. Der Schlüssel zum Erfolg sind dabei unsere 193
qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeiter. Auch in Zukunft werden wir in der Nähe unserer Mitglieder und Kunden sein – persönlich, menschlich und natürlich auch mit hochmodernen und sicheren Techniklösungen“, so Müller.

Die Stimmung an den Finanzmärkten hatte sich 2017 nachhaltig gebessert, dank eines robusten Wirtschaftswachstums im Euroraum und den USA. Für die Aktienmärkte war 2017 ein gutes Jahr. Im April stieg der DAX um rund 1.000 Punkte auf knapp 13.000 Zähler. Im Hochsommer gab der Leitindex wieder nach, erholte sich aber bis Mitte Oktober wieder und schloss zum Jahresende mit 12.918 Punkten. Damit lag er 12,5 Prozent über Vorjahresniveau.

Weniger hilfreich war das Festhalten der Europäischen Zentralbank (EZB) am extrem expansiven Kurs. Der Einlagensatz blieb mit -0,4 Prozent im negativen Bereich, was für Kunden und die Bank auf die Ertragslage drückt.

Umso erfreulicher sind die Zahlen der Volksbank Koblenz Mittelrhein für 2017. Die Kreditvergabe legte deutlich zu, nicht zuletzt durch die hohe Nachfrage bei privaten Immobilienkrediten. Sie stieg gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 57 Mio. Euro bzw. 8 Prozent. Davon entfallen 42 Mio. Euro auf die bilanziellen Kundenforderungen und um weitere 15 Mio. Euro stiegen die Kredite, die an Partner der genossenschaftlichen Finanzgruppe vermittelt wurden.

Trotz historisch tiefem Zinsniveau legten die Mitglieder und Kunden bei der Geldanlage Wert auf Sicherheit und Verfügbarkeit. Die bilanzwirksamen Kundengelder erhöhten sich um über 7 Mio. Euro auf 548 Mio. Euro. Das betreute Geldvermögen von Kunden stieg um beachtliche 26 Mio. Euro auf insgesamt 980 Mio. Euro.

Insgesamt wurden über 30.000 Beratungsgespräche geführt und individuelle Finanzlösungen
erarbeitet. 2.200 Finanzierungswünsche mit einem Volumen von über 200 Mio. Euro konnten
erfüllt werden. „Wir freuen uns über die abermals stark gestiegene Kreditnachfrage. So haben wir auch 2017 wieder dazu beigetragen, dass mehr Menschen ihren Traum vom Eigenheim in unserer Region verwirklichen, die Wohnqualität verbessern, nötige Anschaffungen tätigen und Unternehmen mit betrieblichen Investitionen Arbeitsplätze schaffen und sichern konnten. Aus diesen Zahlen spricht das große Vertrauen unserer Kunden in unsere Arbeit“, so Müller.

Der vorläufige Jahresüberschuss liegt bei 1,44 Mio. Euro und damit über dem Vorjahreswert.
Damit kann die Eigenkapitalbasis weiter gestärkt werden, um die steigenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen zu erfüllen.

Rund 41.000 Privat- und Firmenkunden vertrauen der Volksbank Koblenz Mittelrhein ihre
Finanzgeschäfte an, mehr als die Hälfte davon ist zugleich Mitglied der Bank. 936 Kunden
entschieden sich 2017 neu für die Mitgliedschaft. Damit halten sie Geschäftsanteile und genießen zahlreiche konkrete Vorteile. Auf die Anteile soll eine attraktive Dividende gezahlt werden. Der Vertreterversammlung wird hierfür eine Ausschüttung von 3 Prozent vorgeschlagen.

Stärkung der Region

Die Volksbank Koblenz Mittelrhein entrichtete 3,1 Mio. Euro Ertragssteuern, die den Menschen in der Region Mittelrhein zu Gute kommen. Über die Lohnsteuer der Mitarbeiter kamen weitere 1,5 Mio. Euro für die Heimat hinzu. Mit 5,9 Mio. Euro an ausgezahlten Gehältern entstand entsprechende Kaufkraft hier vor Ort. Ganz konkret hat die Volksbank Koblenz Mittelrhein zahlreiche kulturelle, sportliche und soziale Projekte und Vereine und Schulen vor Ort mit mehr als 145.000 Euro gefördert.

Stephan Breser (l.) und Walter Müller (r.) präsentierten die erfolgreiche Bilanz der Volksbank Koblenz Mittelrhein. (Foto: Andrea Wertz)

Ausblick 2018

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) rechnet in seiner neuen Konjunkturprognose damit, dass sich 2018 das überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum Deutschlands fortsetzen wird. Wichtige Frühindikatoren signalisieren, dass sich die deutsche Wirtschaft in einer Hochkonjunktur befindet. Die letzte Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer bestätigen diese Einschätzung. Vor allem Industriebetriebe rund um Koblenz profitieren von einer sehr guten und stabilen Wirtschaftslage, die Auftragsbücher sind laut Umfragen voll. Zudem rechnen die Betriebe mit einer weiteren Verbesserung ihrer Geschäftslage in den nächsten Monaten. Davon werden auch die Privat- und Firmenkunden profitieren, ist die Volksbank überzeugt, und betont, dass sie den Kunden ein verlässlicher Finanzpartner bei gewerblichen und privaten Vorhaben bleiben wird.

Die Volksbank Koblenz Mittelrhein will auch in Zukunft moderne und attraktive Angebote und
qualitativ hochwertige Beratung bieten – für den Mittelstand und die Privatkunden in der Region. 193 Mitarbeiter, darunter 9 Auszubildende, sind dafür im Einsatz.

Die Verzahnung von stationärem Vertrieb über die Geschäftsstellen mit hochmodernen digitalen Angeboten entwickelt die Volksbank Koblenz Mittelrhein ständig weiter, um die Leistungen zu bieten, die ihre Mitglieder und Kunden erwarten, nämlich bequeme Online-Lösungen sowie eine qualitativ hochwertige persönliche Beratung. Welchen Zugangsweg der Kunde wählt, entscheidet er alleine. Die Volksbank sieht ihre Aufgabe darin, ein breites Angebot an Möglichkeiten zu bieten und die Wege optimal aufeinander abzustimmen. Im letzten Jahr wurden sogenannte „Digilotsen“ in der Bank installiert, die insbesondere die Onlinelösungen den Kunden anschaulich auf dem Tablet erklären können.

Breser stellt fest: „Wir sind und bleiben eine regional verwurzelte Bank. Wir bieten unseren
Mitgliedern und Kunden 17 Geschäftsstellen und 10 weitere Geldautomatenstandorte an.
Zudem investieren wir immer weiter in die Verzahnung unserer Beratungsangebote in den
Geschäftsstellen mit der digitalen Welt. Sowohl persönlich als auch digital heißt die Lösung.“

Raiffeisenjahr 2018

„2018 feiern wir einen ganz besonderen Geburtstag: Friedrich-Wilhelm Raiffeisen – neben
Hermann Schultze-Delitzsch einer der Gründerväter der genossenschaftlichen Idee – feiert 200. Geburtstag. Seine Heimat hat er nie verlassen, seine Idee jedoch machte weltweit Karriere. Mit seinem Wirken hat er das Leben und Wirtschaften der Menschen spürbar verbessert. Zwei Prinzipien trieben ihn an: Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe. Der Erfolg gibt ihm bis heute Recht: Weltweit sind heute über 1 Milliarde Menschen in Genossenschaften organisiert“, erläutert Breser.

Zum 200. Geburtstag werden die Erinnerungen an Raiffeisens Werk und seine Genossenschaftsidee ganz neu lebendig mit Ausstellungen und Veranstaltungen. 2018 ist deshalb „Das Raiffeisen-Jahr“.

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